
Abdrucknahme der Oberkieferimplantate

Modellsituation der Oberkieferimplantate

Mundsituation der Oberkieferimplantate
Fall 4
Vorgeschichte
42-jährige weibliche Patientin. Nach verschiedenen Wurzelbehandlungen Verlust aller Zähne im Alter von 28 Jahren. 14 Jahre Tragezeit einer totalen Oberkiekfer- und Unterkieferprothese.
Durch das Tragen der Totalprothesen ist der Knochen im Oberkiefer im seitlichen Backenzahnbereich von 11 mm auf 1-2 mm geschrumpft! Dies ist gleichbedeutend mit einem Totalverlust des Knochens.
Im Unterkiefer ist der Knochen um 12 mm über dem Unterkiefernervkanal abgesunken. Im Bereich des Unterkiefernervaustritts in der Region des ehemals 1. und 2. kleinen Backenzahnes liegt der Nerv frei.
Hier tritt durch den Prothesendruck ein ständiger quälender Schmerz auf. Im Bereich der ehemaligen Eck- und Frontzähne ist regulär eine Knochenhöhe von bis zu 35 mm (!) vorhanden. Bei der Patientin ist der Knochen auf knapp 10 mm Höhe zusammengeschmolzen.
Behandlungsvorgehen
Neben der Tatsache des extrem ungünstigen Knochenangebots kommt der Wunsch nach festen Zähnen zum Ausdruck. Ungünstig ist hierbei die Relation von möglicher Implantatverankerungslänge von jeweils maximal 10 mm im vorhandenen Knochen, welches in ein Verhältnis zur Zahnlänge gesetzt,nicht kleiner als 1:1 sein sollte. Es ergibt sich sonst eine extrem ungünstige Belastung der Implantate.